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Gleitz Themen Journal 09/2020 – Ausgabe Hildesheim

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RUND UMS HAUS GLEITZ

RUND UMS HAUS GLEITZ Themenjournal Rollentausch am Wochenende Do-it-yourself-Tipps zum schnellen und unkomplizierten Tapezieren (djd). Mit wenig Aufwand viel bewirken: Eine neue Tapete verwandelt das Zuhause im Handumdrehen so, als ob man gerade erst eingezogen wäre. Von der kreativen Idee bis zum Tapetenwechsel ist es nicht weit: Mit den folgenden neun Tipps können Selbermacher mit Vliestapeten dem Interieur einen neuen Look verleihen. An nur einem Wochenende lassen sich Wände modisch an- oder umkleiden. Mit Vliestapeten lässt sich das Interieur schnell und einfach verschönern. Foto: djd/Marburger Tapetenfabrik Foto: djd/Marburger Tapetenfabrik Clevere Helfer bereitlegen Viel Werkzeug braucht es nicht. Zollstock, Schere und Cutter, Bleistift, Pinsel, Tapezierspachtel und -wischer, kurzflorige Kleister- und konische Nahtrolle, Wasserwaage und Kleister bereitlegen dann kann es losgehen. Drunter und drüber Damit es drüber schön aussieht, muss es drunter stimmen. Wer die alte Tapete sorgfältig ablöst, Risse ausbessert und Bohrlöcher verspachtelt, hat eine gute Grundlage für die neuen Tapetenbahnen. Sperling Holzbau Tel.: 053 45 - 49 287 Fax: 053 45 - 49 32 51 Mobil: 0171 - 26 37 602 info@sperlingholzbau.de energetische Sanierung Einblasdämmung Holzhäuser Carports/Garagen Dachstühle GmbH & Co. KG Obere Dorfstraße 4 38271 Baddeckenstedt www.sperlingholzbau.de Terrassenüberdachungen Vordächer/Gauben An- und Umbauten Fassadengestaltung Fachwerksanierung Zeichen setzen Die erste Bahn wird ausgelotet, damit sie wie alle folgenden senkrecht verläuft. Dazu mit einem harten Bleistift von der Zimmerecke aus Tapetenbreite minus zwei Zentimeter abmessen und markieren. Anschließend mit der Wasserwaage eine dünne, senkrechte Linie ziehen. Planung/Bauantrag Balkone und Wintergärten Innenausbau Holzterrassen/ Zäune Dachdeckerarbeiten Pergolen/Zäune Tapete zuschneiden Die Raumhöhe messen, zehn Zentimeter dazu addieren und die erste Bahn zuschneiden. Sie bildet bei den beliebten, gemusterten Vliestapeten den Maßstab für alle weiteren. Die Folgebahnen legt man abgerollt an, sodass sich das Muster genau zusammenfügt, und schneidet sie dann zu. Praktisch: Vliestapeten müssen nicht erst einweichen, sondern können trocken an die eingekleisterte Wand gebracht werden. Das spart Zeit und Aufwand. Wand einkleistern Vlieskleister anrühren und so lange quellen lassen, bis er fast transparent ist. Mit einer kurzflorigen Rolle auf die Wand auftragen. Energiesparzeit! Jetzt an Rolladen denken! ● ● (05121) 26 22 15 Rex-Brauns-Str.9 31139 Hildesheim Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Vliestapete sorgt für einen frischen Blickfang. Geschickt anbahnen Die erste Bahn ab der Markierung zur Ecke hin und mit Überstand an Boden und Decke ansetzen, ausrichten und von ihrer Mitte nach außen mit dem Tapezierwischer andrücken. Einen Cut machen Überstände der ersten Bahn an Decke und Boden mit einem scharfen Cuttermesser abschneiden damit kein Schnitt danebengeht, an einem Tapezierspachtel entlang. Das gilt ebenso für Zimmerecken. Weiter geht’s Den Untergrund für die zweite Bahn einkleistern und diese dann „auf Stoß“, also Kante an Kante, dem Muster entsprechend, anschließen und mit einem Tapezierwischer andrücken. Vliestapeten entfernen Genauso mühelos, wie sich Vliestapeten an die Wand bringen lassen, kann man sie beim nächsten Tapetenwechsel auch entfernen: Einfach ein Stückchen lösen und die Bahn in einem Rutsch abziehen. Schon ist die Wand bereit für ein neues Outfit. Unter www.marburg.com gibt es viele Inspirationen.

Seite 9 GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN Prax!s Wegner Wegner ANZEIGE Physiotherapie Physiotherapie Osteopathie Osteopathie www.praxiswegner.de Krafttraining ist ein Alleskönner für die Gesundheit Jeder profitiert von den gesundheitsfördernden Effekten beim Muskelaufbau Krafttraining wird nach wie vor als etwas gesehen, dass vor allem dazu dient dicke Muskeln aufzubauen. Das stimmt zwar, wird den vielen weiteren positiven Wirkungen des Krafttrainings für die Gesundheit jedoch nicht mal im Ansatz gerecht. Jeder profitiert von den gesundheitsfördernden Effekten des Krafttrainings. Wer seine Muskeln regelmäßig z. B. in einem Fitnessstudio trainiert, bemerkt schon nach wenigen Wochen die ersten positiven Effekte. Man fühlt, dass man stärker wird. Das liegt daran, dass man mehr Muskelfasern innervieren, also aktivieren, kann und unterschiedliche Muskelfasern besser zusammenarbeiten. Und natürlich merkt man, dass die Muskeln etwas dicker und straffer werden. Aber es gibt nicht nur optische Effekte: Neben den Muskeln wird auch der Bänder- Sehnen-Apparat, die Knochen und Gelenke durch regelmäßiges Krafttraining belastbarer und stärker. Das trägt entscheidend zur Leistungsfähigkeit und Schmerzfreiheit bis ins hohe Alter bei. Insbesondere bei Rückenschmerzen hilft regelmäßiges Training enorm. Bis zu 80 % aller Schmerzen im unteren Rücken können dadurch beseitigt werden. Krafttraining kann sogar beim Abnehmen helfen. Denn Muskulatur verbraucht den ganzen Tag Energie auch in Ruhe. Je mehr Muskeln man also hat, desto mehr Energie wird verbrannt. Das macht sich „Wer richtig trainiert, bleibt länger jung und stärker immun.“ Prof. Dr. Marion Schneider Ärztin, Universitätsklinikum Ulm www.12millionen.de Unsere Mediziner und Wissenschaftler beraten Menschen in ihrem Alltag. Sie sind sich einig, dass regelmäßiges Fitnesstraining ein wichtiger Baustein für ein starkes Immunsystem und ein gesundes Leben ist. dann beim Körperfettgehalt und damit auch der Figur bemerkbar. Selbst Diabetiker profitieren von den positiven Effekten des Krafttrainings. Diesen hilft es ihren Blutzuckerspiegel besser zu regulieren. Körperliche Effekte sind das eine. Hier hören die tollen Effekte des Krafttrainings aber noch nicht auf. Auch die Psyche profitiert langfristig von regelmäßigem Krafttraining. Die Stimmung hebt sich, die Schlafqualität verbessert sich, man fühlt sich einfach kraftvoller und die kognitive Leistungsfähigkeit wird angekurbelt. Es gibt sogar Studien, die dem Krafttraining positive Eigenschaften bei der Linderung von Depressionen zuschreiben. Beim Krafttraining werden den Muskeln ganz kleine Risse, sogenannte Mikrorisse, zugefügt, die in einer Phase der Erholung bzw. Regeneration wieder repariert werden. Diese Phase nennt man in der Sportwissenschaft das Open- Window (Übers.: Das offene Fenster). Hier ist man kurze Zeit etwas anfälliger für Infekte o. ä. Je nach Regenerationsfähigkeit und Intensität des Trainings ist das Fenster länger oder kürzer offen. Schließt sich das Open-Window jedoch, ist der Körper belastbarer, leistungsfähiger und definitiv resistenter gegen virale und bakterielle Infektionen. Und das langfristig. Damit das Krafttraining seine volle Wirkung entfalten kann, muss es auf die individuellen Bedürfnisse sowie den Fitness- und Gesundheitszustand angepasst werden. Dabei kann ein Trainer z. B. in einem Fitnessstudio helfen, der zielgenau auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingehen kann. Dieser kann außerdem die Bewegungsausführung kontrollieren. Es gilt: Qualität vor Quantität. Lieber die Bewegung sauber ausführen, als möglichst viele Gewichte zu stemmen. Um festzustellen, ob man sich gut erholt hat und leistungsfähig ist, kann man sich an folgende Faustformel halten: Starten Sie jetzt in einen immunstarken Herbst und Winter 2020! UNSER ANGEBOT: Melden Sie sich zwischen dem 1. und 31. Oktober 2020 bei uns an und sparen Sie 30 € bei dem Startpaket. Dazu bekommen Sie GRATIS die CO2-neutrale Praxis Wegner-Trinkflasche, sowie das Praxis Wegner- Trainingshandtuch. Praxis Wegner Konrad-Adenauer-Str. 29 31174 Schellerten OT Dingelbe Tel. 05123/40 66 88 Schafft man in jeder Trainingseinheit eine Steigerung, sei es eine Wiederholung mehr als beim vorhergehenden Mal oder die gleichen Wiederholungen mit etwas mehr Gewicht oder weniger Pause, dann hat man alles richtig gemacht und steigert seine Leistung. Das funktioniert für den Einsteiger genauso wie für den Erfahrenen, der das Krafttraining schon mehrere Jahre für sich entdeckt hat. Jonas Schaerk, leitender Sportwissenschaftler des Athleticums am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg.

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