Aufrufe
vor 3 Monaten

Giesener Gemeindebote 25.02.21

  • Text
  • Beratung
  • Emmerke
  • Helios
  • Februar
  • Hasede
  • Telefon
  • Grizzlys
  • Gemeinde
  • Hildesheim
  • Giesen
Mitteilungs- und Informationsblatt der Gemeinde Giesen

– Anzeige – Helios

– Anzeige – Helios Klinikum Hildesheim Wir machen uns für Ihre Gesundheit stark! www.helios-gesundheit.de/hildesheim High-Tech bringt Farbe in den OP — Fluoreszenztechnik am Helios Klinikum Hildesheim lässt Gewebe leuchten und sorgt so für noch bessere Ergebnisse bei minimal-invasiven Eingriffen im Bauchraum. Wenn der Monitor im OP-Saal während eines Eingriffs plötzlich blau oder grün aufleuchtet, dann nutzen die umstehenden Chirurgen wahrscheinlich die „ICG-Laparoskopie‟, auch Fluoreszenzangiographie genannt. So heißt die Technik, die auf einem ähnlichen Prinzip basiert, wie es in der Natur etwa bei Glühwürmchen vorkommt. Dank einer biochemischen Reaktion entsteht ein Lichteffekt, der dem Operateur hilft, Strukturen zu erkennen, die er mit bloßem Auge manchmal nur schwer ausmachen kann. Dazu wird dem Patienten während des Eingriffs eine ungefährliche Farbstofflösung in die Blutbahn gespritzt. Diese Lösung breitet sich dann über die Gefäße in die Gallenwege und schließlich in die Harnleiter aus. Bestrahlen die Ärzte diese Strukturen dann mit einem speziellen Licht – ähnlich dem UV-Licht – erscheinen sie in knalligen Farben. So lässt sich viel sicherer nachvollziehen, ob etwa in Bereichen, die dem Auge gut durchblutet erscheinen, wirklich noch Blut fließt. Auch können die Chirurgen die Verläufe von Gallen- und Harnleitern schon erkennen, ohne sie aus dem umliegenden Gewebe freioperieren zu müssen. Weitere Anwendungen findet die ICG-Laparoskopie in der Leberchirurgie bei Metastasen oder Lebertumoren, die sich so noch besser von der Umgebung abgrenzen lassen. In Hildesheim wenden die Ärzte das Verfahren vor allem an, um bei Operationen am Darm die Gefäßversorgung der betroffenen Bereiche sicher zu stellen. „Das bedeutet ein zusätzliches Plus an Patientensicherheit. Die gefürchtete Nahtundichtigkeit, sprich eine Prof. Lehner und sein Team setzen die Fluoreszenz bei vielen, auch hochkomplexen Eingriffen ein. gestörte Wundheilung, lässt sich so noch teilen. Dafür muss allerdings das Hauptgefäß des „tumortragenden‟ Darmabschnitts einmal um die Hälfte reduzieren‟, erklärt Prof. Dr. Frank Lehner, Chefarzt der Klinik nahe der Körperhauptschlagader durchtrennt werden. Für den anschließenden für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Helios Klinikum Hildesheim. Er und sein Team Heilungsprozess der operierten Darmareale führen bereits alle Darmeingriffe mit Hilfe aber ist eine ausreichende Durchblutung minimal-invasiver Verfahren durch, sie also unerlässlich. Hier springen dann die Nebenäste anderer Darmgefäße ein. Dank der schon mit winzigen Schnitten und hochauflösenden Kameras. Durch die ICG-Laparoskopie aber können sie die ohnehin schon am Anfang des Eingriffs viel besser und auf ICG-Laparoskopie kann der Chirurg schon sehr schonenden Eingriffe jetzt noch risikoärmer durchführen. Ein Beispiel: Bei der Darmabschnitt von welchem Gefäß ausrei- wenige Millimeter genau erkennen, welcher Entfernung eines Darmtumors etwa müssen chend stark versorgt wird und bis wohin er immer auch die umliegenden Lymphknoten mit herausgenommen werden, um das sorgt, neben der geringeren Blutungsgefahr problemlos seine Schnitte setzen kann. Das „Weiterwandern‟ einzelner Krebszellen und und besserer Wundheilung auch für eine damit auch deren Metastasierung zu beur- verringerte OP-Zeit. Die Farbstofflösung scheiden die Patienten ohne Folgen nur wenige Stunden später über den Urin wieder aus. Im zertifizierten Viszeralonkologischen Zentrum der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie werden pro Jahr rund 200 Eingriffe am Dick- und Mastdarm vorgenommen. Alle Entfernungen von Darmabschnitten bei gut- und bösartigen Erkrankungen können minimal-invasiv angeboten werden, wobei die neue Technik zum Einsatz kommt. DocTalk – Das interaktive Online-Patientenforum LIVE bei YouTube und Facebook Mittwoch, 24. Februar, 18:30 Uhr Die Dermatologie Prof. Dr. Michael Tronnier, Chefarzt der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie Mittwoch, 10. März, 18:30 Uhr Anästhesie und Rettungsmedizin Dr. Christian Theis, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Mittwoch, 24. März, 18:30 Uhr Nephrologie und Dialyseverfahren Prof. Dr. Burkhard Kreft, Chefarzt der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren Senden Sie Ihre Fragen vorab an doctalk@helios-gesundheit.de Der Blick in die Gelenke der Hand Neuartiges Arthroskop ermöglicht minimal-invasive Diagnostik und Therapie von Hand und Handgelenk. Die Hand ist ein Wunderwerk der Natur. Sie besteht aus 27 Knochen, die durch Gelenke mit ihren Kapseln und Bändern miteinander verbunden sind. Wir nutzen sie jeden Tag ganz selbstverständlich für verschiedenste Tätigkeiten. Wenn sie verletzt ist, merken wir erst, wie sehr wir sie brauchen. Die Diagnose und Therapie dieser Verletzungen war bisher gewissen Grenzen ausgesetzt. Dank eines neuartigen Arthroskop – dem sogenannten NanoScope – haben die Handchirurgen am Helios Klinikum Hildesheim jetzt die Möglichkeit Bereiche anzusehen, die mit herkömmlichen Schichtbildverfahren, wie einem MRT, nur schwer beurteilt werden konnten. Eingriffe können dank der Größe von nur 1,8 Millimetern minimal-invasiv durchgeführt werden, ohne die Gelenke an den Fingern oder am Handgelenk offenlegen zu müssen. „Das NanoScope eröffnet uns neue Möglichkeiten in der Diagnostik und Therapie und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Patienten über die gering invasive Technik ihre Hände wieder schneller nutzen können‟, freut sich Jakob Krainski, leitender Oberarzt der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie am Helios Klinikum Hildesheim. War es bisher für bestimmte Operationen an den Gelenken der Hand notwendig, diese offenzulegen, können solche Eingriffe mit dem neuen Gerät jetzt mit ganz kleinen Schnitten durchgeführt werden. Durch diese wird die Optik mit einer Kamera an der Spitze in die Hand eingeführt. So können auch die kleinen Gelenke, wie Sattel- und Handwurzelgelenk sowie die Fingerzwischengelenke, mit dem NanoScope angesehen und therapiert werden. „Das ist ein großer Schritt in der innovativen Medizin‟, betont Krainski. „Da das Gerät flexibler als bisherige Arthroskope ist, können wir nun Bereiche in der Hand ansehen, die vorher nicht erreichbar waren. Das gibt uns Operateuren die Möglichkeit effektiver zu arbeiten und ist schonender für die Patienten.‟ Mit nur 1,8 Millimetern Durchmesser ist das NanoScope das derzeit kleinste Arthroskop auf dem Markt.

25. Februar 2021 5 Molitoris-Schule Harsum wieder sehr erfolgreich bei „Jugend forscht“: Schülerinnen und Schüler experimentieren Harsum. Wenn selbst verdorbene Lebensmittel noch einen Nutzen hätten, das wäre schon eine tolle Sache! Diese Überlegung stellten Maya Landsberg und Lenja Janitschek aus der Klasse G7b der Harsumer Schule vor einem guten Jahr an und recherchierten, dass eine Person allein im Jahr circa 75 Kilogramm Lebensmittel im Müll entsorgt. Gibt es nicht noch eine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit für diese verdorbenen Lebensmittel? Kann man daraus vielleicht sogar umweltfreundliche Farben herstellen? Mit dem Thema „Umweltschützende Farben“ traten Maya und Lenja in diesem Jahr beim 25. Regional-Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ an. Das Herstellen von Farben aus Lebensmittelabfällen, besonders aus pflanzlichem Material, was die größte Abfallmenge ausmacht, stand im Mittelpunkt ihrer monatelangen Versuche. Nach zahlreichen Versuchsreihen fanden Maya und Lenja heraus, dass vor allem Karotten, Heidelbeeren, Spinat und Zwiebelschalen sich gut als Farbgeber eignen. Mit dem Konservierungsmittel Kochsalz verhinderten sie die Schimmelbildung ihrer Farbgemische, und dass diese gut mit Eigelb gebunden werden, kristallisierte sich für die beiden Jungforscherinnen ebenfalls heraus. Am Ende ihrer Untersuchungsreihen gelang es Maya Landsberg und Lenja Janitschek tatsächlich aus verdorbenen Lebensmitteln Farben herzustellen, die über mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar sind, eine gute Farbintensität haben und sich auch gut auftragen lassen. Die Jury des „Jugend forscht“-Wettbewerbs zeigte sich sehr beeindruckt über die Forschungsergebnisse der beiden Molitoris-Schülerinnen und belohnte die Arbeit mit dem 2. Platz im Fachbereich Chemie von „Schüler experimentieren“. Beeindruckt über die Forschungsergebnisse war auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die Maya und Lenja den mit 50 Euro dotierten Sonderpreis „Umwelt-Technik“ zuerkannte, da beide besonders nachhaltige und umweltschonende Ideen in ihrem Projekt verfolgt haben. Über diesen nicht erwarteten Preis war die Freude bei Maya und Lenja natürlich groß! Einen ebenfalls nicht erwarteten Preis gab es auch für die Molitoris-Schule, die einen Förderpreis des Sponsorpools Niedersachsen gewann. Dies ist ein Schulpreis im Wert von 250 €. „Die Grundlage zur Vergabe dieses Schulpreises ist ein hohes Engagement für ,Jugend forscht‘, erfolgreiche Teilnahme in diesem Jahr, aber auch eine kontinuierliche Förderung von interessierten Jung-Forschern über Jahre hinweg“, so Daniel Kahle, der Leiter des Regionalwettbewerbs Hildesheim in seiner Laudatio. Damit würdigte die „Jugend forscht“-Jury die Arbeit der betreuenden Lehrerinnen der Molitoris-Schule Kerstin Köhler, Elisabeth Schubert und Ann-Christin Tomaschewski, die mit großem persönlichen Einsatz und viel Herzblut die Schülerinnen und Schüler bei ihren Forschungen unterstützten. Gerade für Ann- Christin Tomaschewski, die in diesem Jahr zum ersten Mal als Projektbetreuerin dabei war und vieles in alleiniger Regie regelte, ist das natürlich ein hervorragender Einstand. Die Molitoris-Schule war beim 25. Regional-Wettbewerb noch mit einem weiteren Projekt vertreten. Nelly Bieneck, Zoe Sommer und Tom Ohnesorge (alle G7b) traten im Fachbereich Biologie des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“ mit dem Thema „Umweltverträglichkeit verschiedener Sonnencremes“ an. Die Jury dankte ihnen ausdrücklich für ihre Teilnahme, fanden die Jung-Forscher doch heraus, dass Sonnencreme in Gewässern bereits nach wenigen Wochen eine negative Auswirkung auf das Pflanzenwachstum bzw. den Fotosynthesevorgang hat. Deshalb sollte man nach den Erkenntnissen von Nelly, Zoe und Tom verantwortungsbewusst mit Sonnencreme umgehen, um sich zwar selbst zu schützen, aber andererseits die Umwelt nicht zu stark zu belas ten. Die Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule ist sehr stolz auf die erzielten Erfolge beim 25. Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ und gratuliert ganz herzlich zu den Platzierungen und Preisen. Bernadette Hersel Wir sind zurück! Ab dem 15.01. sind wir zurück! Bestellung unter 05121-74 131 74 Telefon 0 51 26 / 8 04 48 58 www.luehnder-freilandhaehnchen.de Fenster und Lieferservice Memo Pizza Pasta Und vieles mehr. * * * Wir kochen für Sie mit viel Liebe und den besten Zutaten *Immer frisch *Bevorzugt BIO-Produkte *Pizzamehl: Original aus Italien Besondere Wünsche erfüllen wir gern! Unsere Öffnungszeiten: Mo., Mi., Do. und Fr. 12.00 –14.30 und 17.00 –22.00 Uhr Samstag &Sonntag 12.00 –22.00 Uhr · Dienstag Ruhetag Unsere Speisekarte finden Sie unter: www.memo-hildesheim.de Zunächst nur mit Abholung www.zanderundgerlach.de Haustüren Besuchen Sie uns auch auf Besuchen Sie unseren Hofladen: Ummelner Pforte 3 31191 Algermissen / OT Lühnde Hofladen geöffnet 26. März, 10 – 18 Uhr • 27. März, 10 – 14 Uhr Bitte vorbestellen Der regiomat Mit leckeren Produkten aus der Region bestückt! Terrassendächer Eigene Fertigung Karlsbader Str. 2 • 31167 Bockenem • 05067 / 9919 - 0 St. Paulus Hasede bleibt aktiv: Gottesdienste in ungewöhnlichen Zeiten Hasede. Trotz der Corona- Krise wird in der St. Paulus Gemeinde weiterhin regelmäßig Gottesdienst gefeiert. Natürlich immer entsprechend den Vorgaben der Corona-Regeln. Jeweils um 10 Uhr beginnen die Gottesdienste am Sonntag im Wechsel in der St. Paulus Kirche in Hasede oder in der Friedenskirche in Ahrbergen. Leider darf der Kirchenbus nicht eigesetzt werden. Der Kirchenvorstand hofft aber, dass dies bald wieder möglich sein wird. Auch gemeinsamer Gesang darf nicht sein. Die Liedtexte werden stattdessen von einer Person zur Begleitung gesprochen. Da viele Gemeindeglieder die Gottesdienste gern besuchen würden, wegen der Kontaktbeschränkung aber nicht kommen, werden alle Gottesdienste per Video auf dem YouTube-Kanal übertragen. Ein entsprechender Link wird auf der Homepage der Kirchengemeinde unter www. stpaulus-hasede.de eingestellt. Bei den Gottesdiensten in Hasede soll dies zeitgleich ab 10 Uhr geschehen. Die Gottesdienste aus Ahrbergen werden Jeden Sonntag begleitet Prof. Christoph Hempel an der Orgel in der St. Paulus Kirche oder der Friedenskirche die Gottesdienste der St. Paulus Gemeinde. Die Aufnahme entstand noch vor der Corona-Zeit ohne Maskenpflicht. jeweils ab circa 11.30 Uhr zu sehen sein, da dort vor Ort keine schnelle Internetverbindung genutzt werden kann. Horst Berger FRANK JüRgES KLARTEXT FÜR DIE MENSCHEN IM MITTELPUNKT! Ihr Bürgermeisterkandidat Der Vorstand des CDU Gemeindeverbandes freut sich über die Kandidatur. www.frank-juerges.de

E-Papers

© Gleitz Verlag - In Ihrer Region zu Hause!