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Der Diekholzener 24.06.21

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Informationsblatt mit Mitteilungen der Gemeinde Diekholzen

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24. Juni 2021 Der Diekholzener 11 Neuer Vorstand und Mooreiche gespendet: Kai Rohr aus Egenstedt neuer SPD-Vorsitzender Kai Rohr, der neue SPD-Vorsitzende in der Gemeinde Diekholzen. Diekholzen (r). Zu Beginn der Jahreshauptversammlung der SPD Diekholzen, Barienrode, Söhre und Egenstedt auf dem Schulhof der Grundschule Diekholzen standen zunächst die Berichte des scheidenden Vorsitzenden Kolja Leffers, aus der AG 60 Plus und aus der Ratsfraktion im Vordergrund. Nach den Aussprachen, dem Kassenbericht und der einstimmigen Entlastung des Vorstandes und der Kassiererin wurden anschließend Neuwahlen zum Vorstand durchgeführt. Bei den Wahlen, die sehr harmonisch und überwiegend einstimmig verliefen, wurde Kai Rohr zum neuen Vorsitzenden und Martin Küster sowie Matthias Bludau wieder zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Das Amt des Schriftwartes übernimmt Kolja Leffers. Heidrun Brömer als Kassiererin und Matthias Bludau als Pressewart wurden ebenfalls für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Darüber hinaus gehören zukünftig Tabea Bornemann, Sandra Prehm, Dr. Sebastian Herbeck, Sören Hoffmann-Marahrens und Peter Hoppe (AG 60 Plus) dem neuen Vorstand der SPD Diekholzen als Beisitzer an. Anschließend wurden der Bürgermeisterkandidat Matthias Bludau, die Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl und für die Kreistagswahl nominiert. Für den Kreistag schickt die SPD Diekholzen Martin Küster als Spitzenkandidaten ins Rennen. Anstelle den neuen und ausscheidenden Vorstandsmitgliedern sowie allen Kandidatinnen und Kandidaten, wie üblich, Blumensträuße zu überreichen, die in wenigen Tagen verwelkt sind, hat der Vorstand der SPD Diekholzen sich entschieden, ein weiteres Zeichen für Nachaltigkeit zu setzen und eine Mooreiche gekauft. Diese soll der Gemeinde gestiftet werden und in Absprache mit dem Bauamt auf der „Dorfmitte Diekholzen“ dem dort bereits gepflanzten Ginko-Baum Gesellschaft leisten. Sandra Prehm Bernward-Johannes Vollmer löst Norbert Lange als Vorsitzender ab / Lange jetzt Ehrenvorsitzender: Kreismusikverband mit neuer Spitze Kreis Hildesheim/Sorsum. An der Spitze des Kreismusikverbandes Hildesheim (KMVH) hat sich ein Wechsel vollzogen. Einstimmig wurde Bernward-Johannes Vollmer vom Musik verein Himmelsthür in der Sorsumer Sporthalle zum neuen Vorsitzenden des KMVH gewählt. Er löst nach über 30-jähriger Amtszeit Norbert Lange vom Spielmannszug „St. Hubertus“ Borsum ab, der nicht wieder kandidierte. Gastgeber und Ausrichter der Versammlung unter Corona-Bestimmungen war der Musikzug Sorsum mit seinem Vorsitzenden Helge Holland. Der heute 78-jährige Lange gehörte dem Kreisvorstand 37 Jahre an, davon sechs Jahre als stellvertretender Vorsitzender und 31 Jahre als Vorsitzender. Für seine besonderen Verdienste um die Förderung der Amateurmusik sowie seinen unermütlichen Fleiß wurde Lange auf Antrag von Chris tian Bumiller aus Borsum von den über 70 stimmberechtigten Delegierten einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Zu Ehren von Lange hatte sich auch das Präsidium und der Vorstand des Niedersächsischen Musikverbandes (NMV) mit Präsident Ralf Drossner (Cuxhaven), dem 1. Vizepräsidenten Johannes Opitz (Harsum), Vizepräsidentin Petra Midden (Bawinkel), Vizepräsident Frank Schmitz (Hannover), Landesgeschäftsführerin Gabriele Klumpe (Hagen a. T. W.), Landesschatzmeister Karl-Heinz Der neue Kreisvorstand des KMVH. Der neue Vorsitzende Bernward-Johannes Vollmer (rechts) gratulierte seinem Vorgänger Norbert Lange zur Wahl als Ehrenvorsitzender. Ast (Wallenhorst-Rulle), Landesmusikdirektor Blasmusik Hans- Bernd Lorenz (Harsum) und Landesmusikdirektor Musik in Bewegung Hans-Dieter Buschau (Hildesheim) eingefunden, um sich bei dem in Hasede wohnenden Lange zu bedanken. Dank und hohe Anerkennung für seine Leistungen gab es auch vom Bundestagsabgeordneten Bernd Westphal sowie den beiden Landtagsabgeordneten Markus Brinkmann und Bernd Lynack (alle SPD), der Vorsitzenden des Fördervereins des KMVH, Annette Mikulski, vom Kreisstabführer der Feuerwehr, Thomas Gerberding, und vom Vorsitzenden des Kreischorverbandes Reinhard Walprecht. Gemeinsam mit seiner Vizepräsidentin Petra Midden zeichnete Drossner Norbert Lange mit der goldenen Ehrenmedaille mit Kranz und Diamanten der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) aus. Lange, so Drossner, sei eine beispiellose Persönlichkeit und unglaublich zuverlässig. Dank der vorbildlich guten Arbeit sei der KMVH mit seinen 47 Blasorchestern, Spielmanns- und Fanfarenzügen, den Musikschulen Alfeld und Hildesheim sowie den zwei Bläserklassen der Marienschule ein Leuchtturm des Landesverbandes. Eine Ehrenmedaille der BDMV gab es dann auch für den stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Ernst aus Klein Förste, der nach 22 Jahren Vorstandsarbeit im KMVH auch nicht wieder kandidierte. Für ihn wurde später der erst 22-jährige Jonas Engelking aus Burgstemmen zum 1. Stellvertreter von Vollmer gewählt. In Erinnerung an die zurückliegenden Jahre hatte der Kreisvorstand ein Bildband für Lange parat, in dem sich alle Vereine mit Bild und Text eingebracht hatten. Die weiteren Wahlen zum Vorstand des KMVH leitete der 1. stellvertretende Präsident des NMV, Johannes Opitz aus Harsum, die alle einstimmig erfolgten. Schriftführerin bleibt Dagmar Mohr aus Groß Düngen, Kassenwartin und Geschäftsführerin Rita Kentsch (Achtum), Fachleiter Blasmusik Sebastian Dortmund (Hildesheim), sein Stellvertreter Yannick Koppe (Barienrode), Fachleiter Spielleute Uwe Barein (Lauenau), sein Stellvertreter Hartmut Busse (Bad Salzdetfurth), Jugendleiterin Kathrin Hillebrand-Lyrath (Dinklar) und ihr Stellvertreter Sebastian Opitz (Harsum). Für eine 50-jährige Mitgliedschaft im Kreisverband wurden das Blasorchester Wrisbergholzen, der Musikverein Eberholzen und die Musikvereinigung Barienrode geehrt. Die Blaskapelle Wesseln, der Turnermusikzug Groß Düngen und die Musikschule Alfeld sind seit 25 Jahren dabei. In seinem Rückblick hatte Lange die vier Buchstaben KMVH-Konzerte, Musik, Vereine und Hilfen in den Mittelpunkt gestellt. Mit gebrochener Stimme bedankte sich Lange für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Dafür gab es dann langanhaltende und stehende Ovationen der Delegierten. Text und Fotos: Hans-Theo Wiechens NMV-Präsident Ralf Drossner mit Norbert Lange, Bernward-Johannes Vollmer und Petra Midden (von links). CDU-Ortsverband stiftet zum Jubiläum eine Boulebahnbaumelbank: 1025 Jahre Egenstedt – „Lass Deine Beine baumeln“ Egenstedt. Wie in der Aprilausgabe des Diekholzeners bereits berichtet wurde, hat der CDU- Ortsverband den Bouleplatz in Egenstedt für den Frühling in Schuss gebracht. Dabei fiel auf, dass neben das „Bouleplatzschild“ eine kleine Bank passen würde. Der Platz ist wie gemacht dafür. Es sollte eine besondere Bank sein, da sich in unmittelbarer Nähe bereits Bänke befinden. Die Idee der „BBBB“ Boulebahnbaumelbank war geboren. Das Vorhaben wurde mit der Gemeinde Diekholzen abgesprochen, der CDU-Ortsverband hat das Fundament gegossen und auch die Boulebahnbaumelbank gestiftet. Die Boulebahnbaumelbank liegt, einschließlich Boulebahn, am Jesuiterhof. In der Nähe befindet sich auch der Ursprung der Ortschaft Egenstedt, deshalb hat die Bank auch den Hinweis „1025 Jahre Egenstedt“ erhalten. Egenstedt ist das älteste Dorf der Gemeinde Diekholzen und wurde erstmalig im Jahr 996 erwähnt. Der Jesuiterhof war früher im Besitz eines Ordens und wurde 1840 zum Pfarrhaus umgewidmet. Dieser Bereich hat also eine große historische Bedeutung. Das diesjährige Jubiläum wird – im Gegensatz zur 1.000 Jahrfeier CDU-Ortsverbandsmitglieder mit dem jungen Spitzenkandidat Hendrik Engelke. im Jahr 1996 – aufgrund der Corona-Pandemie nicht gefeiert. Torben Schenkemeyer (SVE) dazu: „Ein klassisches Fest, bei dem das ganze Dorf mitmachen kann, wäre in dieser Situation leider nicht möglich gewesen. Aber vielleicht gibt es im Spätsommer/Herbst von unseren tollen Vereinen wieder kleine Aktionen, wie z. B. ein Ufersingen vom Gemischen Chor, eine Wanderung vom Sportverein oder einen ökumenischen Jubiläumsgottesdienst. Das werden wir sehen. Wir freuen uns auf Normalität.“ Vom kleinen Ausflug in die Geschichte zurück zur Boulebahnbaumelbank. Solch eine Bank hat den Vorteil, dass Gelenke und Knie durch das Baumeln nicht belastet, vielmehr im Gegenteil geschont werden. Auch die Durchblutung wird durch das „Baumeln“ angeregt. Man kennt das ja bei einer höheren Sitzposition im Auto: Das spätere Aufstehen wird erleichtert. Der CDU-Ortsverband findet das Gebiet „Am Jesuiterhof“ mit Dorfplatz, Pfarrheim, Kirche und Spielplatz für Egenstedt sehr wichtig und setzt sich aktuell auch noch für ein neues Spielgerät auf dem Spielplatz ein. Gerade jetzt in der Corona-Pandemie hat sich noch mehr gezeigt, wie wichtig Spielplätze sind. Die Boulebahnbaumelbank liegt etwas versteckt, bietet aber eine schöne Aussicht in das Innerstetal. Fans können die unterschiedlichen vorbeifahrenden Züge beobachten. Für Boulespieler kann die Bank auch als Ablage für Kugeln oder einfach für eine kleine Pause genutzt werden. Egenstedt ist somit zur nahen Erholung um eine Attraktion reicher. Alle Egenstedter sind nun herzlich eingeladen: „Lass Deine Beine und die Seele baumeln!“ In diesem Zusammenhang macht Ratsherr Frank Neumann noch eine Ankündigung: „Der CDU- Ortsverband Egenstedt stellt zur Wahl für den Gemeinderat am 12. September 2021 mit Hendrik Engelke einen jungen, dynamischen begeisterten, in Egenstedt geborenen Kandidaten auf, der in vielen Vereinen und für das Dorf lange engagiert ist. Hendrik ist hier gut bekannt, und seine Familie war und ist in Egenstedt nicht nur politisch sehr engagiert. Hendrik hat auch ein starkes Team hinter sich, das ihn unterstützen wird. Er wird sich mit Herzblut und Wissen für Egenstedt und die Gemeinde im Rat einsetzen.“ Text und Fotos: Wolf-Michael Schulz-Behring Von der Boulebahnbaumelbank hat man eine schöne Aussicht in das Innerstetal.

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