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Broschüre Ilsede 2020

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Willkommen in der Gemeinde Ilsede

ILSEDE übersichtlich

ILSEDE übersichtlich GEMEINDE ILSEDE Die Gemeinde Ilsede ist zum 1. Januar 2015 durch Fusion der davor selbstständigen Gemeinden Ilsede und Lahstedt entstanden und besteht seitdem aus 11 Ortschaften: Bülten, Groß Bülten, Groß Ilsede, Klein Ilsede, Ölsburg und Solschen, die seit 1971 die Gemeinde Ilsede bildeten, sowie Adenstedt, Gadenstedt, Groß Lafferde, Münstedt und Oberg, die aus der ehemaligen Gemeinde Lahstedt hervorgegangen sind. Das Umfeld ist ländlich. Die durch Ackerbau genutzten Felder wechseln sich mit meist ortsnahen Waldflächen ab. Einige kleine Seen stehen genauso für die Naherholung zur Verfügung, wie die idyllischen Flussauen der Fuhse, die quer durch das Gemeindegebiet fließt. FLÄCHE: 72,09 KM² EINWOHNER: 22.164 Durch die verkehrsgünstige Lage zwischen Hannover, Braunschweig und Hildesheim – beide letztgenannten Städte sind schnell und direkt über die Bundesstraße (B)1 zu erreichen – sowie Salzgitter hat Ilsede hervorragende Anbindungen an die Zentren der umliegenden Regionen. Nur wenige Autominuten sind es über die Bundesstraße (B)444 zur Nachbarstadt Peine und seinem südlich des Mittellandkanals gelegenen Hafen. Auch die Verkehrsanbindungen über die B65 und B494 sind zu nennen sowie die schnelle Erreichbarkeit der Bundesautobahnen A2 und A7. Die nächstgelegenen Flughäfen befinden sich in Hannover und Braunschweig. ADENSTEDT Adenstedt wurde 1282 im Zusammenhang mit dem Michaeliskloster zu Hildesheim erwähnt, das hier begütert war. Hügelgräber aus der Bronzezeit im Adenstedter Lah bewiesen eine frühe Besiedlung des Gebiets. 1955 wurden auch Spuren aus der Römerzeit gefunden. Der im 1. Weltkrieg einsetzende Erzabbau verlangte die Umsiedlung der Dorfmitte mit Kirche, Dorfplatz und Schule. Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Gemeinde durch den Zuzug von Flüchtlingen stark an. Adenstedt ist heute ein schöner ruhiger Wohnort. Aktuelle Einwohnerzahl: 1.937 Hamburg B 444 BÜLTEN Köln Hannover Mittellandkanal Hildesheim A 2 B 494 ILSEDE A 7 B 1 Peine A 39 B 65 Wolfsburg Berlin Braunschweig Salzgitter Bülten wurde im Jahr 1318 in den Lehnsbüchern der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg erwähnt. Um die Wende zum 20. Jahrhundert, als die Bergbaubetriebe der Ilseder Hütte ausgebaut wurden, zogen Bergleute aus dem Harz und aus Hessen in das Dorf. Ein weiterer Zustrom begann mit der Errichtung des Emilie-Schachtes kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges. Nachdem die Bevölkerung auf rund 2.500 Einwohner angewachsen war, wurde die Gemeinde 1966 von Klein Bülten in Bülten umbenannt. Aktuelle Einwohnerzahl: 1.743 6 Ilsede – übersichtlich

GADENSTEDT Gadenstedt war – wie Keramikfunde beweisenschon in der Eisenzeit (700. v. Chr.) besiedelt und wurde 822 im Schenkungsregister des Klosters Corvey erstmals urkundlich erwähnt. Um 1230 ist ein Ortsadel nachgewiesen. Damals gehörte Gadenstedt zum Michaeliskloster in Fulda. Die Eröffnung der „Ilseder Hütte“ brachte ab 1860 einen wirtschaftlichen Aufschwung. Im ehemaligen Rathausgebäude am Thie 1 befindet sich eine Sammlung von fast 3.000 Exponaten zur Geschichte des Ortes. Aktuelle Einwohnerzahl: 2.409 Nicht nur im Adenstedter Lahwald finden sich Hügelgräber aus der Bronzezeit. Auch im Solschener Heers, im Gräwig Klein Ilsede und im „Bültener Holz” sind diese archäologischen Kulturdenkmäler zu finden. GROSS BÜLTEN Groß Bülten ist vermutlich eine fränkische Siedlung, die im Zuge der Christianisierung des Fuhsetals errichtet wurde. In einer Urkunde vom 7. Februar 1131 wird Land in Groß Bülten als Besitz des Klosters Riechenberg bei Goslar erwähnt. Groß Bülten hat heute den Charakter einer Wohngemeinde. Aktuelle Einwohnerzahl: 1.441 Das „Sandloch“ zwischen Adenstedt und Groß Bülten. Das Überbleibsel aus dem ehemaligen Tagebau an dieser Stelle, dient heute als natürliches Naherholungsgebiet. GROSS ILSEDE Groß Ilsede fand in einer Urkunde von 1053 seine Ersterwähnung. Der Ort gehörte zu den 5 Junkerndörfern des Kreises Peine. Im Jahr 1860 begann mit der Inbetriebnahme des ersten Hochofens in Groß Ilsede die Roheisenproduktion der hier gegründeten Ilseder Hütte, nachdem bereits einige Monate zuvor die Erzförderung der Grube Bülten-Adenstedt angelaufen war. Heute bildet der Ort mit dem Schulzentrum, den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und dem Rathaus den Kern der Gemeinde Ilsede. Aktuelle Einwohnerzahl: 3.018 GROSS LAFFERDE Ein wahres Wasservogelparadies: Die Fuhseniederungen westlich von Klein Ilsede. Groß Lafferde hieß ursprünglich Loferdi und war demnach eine germanische Gründung (ca. 2. Jh. n. Chr.). Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 825 im Besitzverzeichnis des Kloster Corvey. In den folgenden 1.000 Jahren wurde der Ort immer wieder von den Herzögen aus Braunschweig und dem Bistum Hildesheim blutig umkämpft. Seit 1787 hat Lafferde das Recht, einen Jahrmarkt abzuhalten, der heute noch jedes Jahr im September zahlreiche Besucher anzieht. Aktuelle Einwohnerzahl: 2.724 Der Bismarckturm in der Gemarkung Oberg aus dem Jahr 1914 ist seit 1989 Baudenkmal. Ilsede – übersichtlich 7

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