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Harsumer Rundschau 28.01.21

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Mitteilungs-und Informationsblatt in der Gemeinde Harsum

6 Zweckverband

6 Zweckverband Abfallwirtschaft Hildesheim: Verwaltung in Groß Düngen ist geschlossen AUS TR GER Landkreis Hildesheim (r). Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist die ZAH-Verwaltung Groß Düngen für den Publikumsverkehr seit 25. Januar 2021 bis auf Weiteres geschlossen. Das Kundencenter in Hildesheim bleibt weiterhin geschlossen. Eventuelle Änderungswünsche zu dem Gebührenbescheid 2021 der Ende Januar versendet wird, sind dem ZAH aus rechtlichen Gründen nur schriftlich (Brief, Fax, E-Mail) mitzuteilen. Die Wertstoffhöfe und das Entsorgungszentrum Heinde sind weiterhin geöffnet. DEVK - Geschäftsstelle Marcel Schmidt Alte Heerstr. 14 in 31180 Giesen Tel.: 05066 9003100 | Fax: 05066 9003101 Mobil: 0170 7306326 E-Mail: marcel.schmidt@vtp.devk.de www.marcel-schmidt.devk.de Ersatzausträger/ Ferienvertretung gesucht! EINFACH ANRUFEN BEI: Martina Claus (Vertrieb) Tel.: 05172 / 9492540 oder per Mail an martina.claus@gleitz-online.de HARSUMER RUNDSCHAU 28. Januar 2021 Heinrich Becker Senior feiert seinen 90. Geburtstag / Viele ehrenamtlichen Ämter bekleidet: Vom Pferdepflug bis Online-Banking Die Versorgung der beiden Pferde Finn und Lena steht bei Heinrich Becker täglich auf dem Programm. Harsum. Sein ganzes Leben lang hat er nicht nur auf den Feldern und dem Hof des Ackerbetriebes geackert, sondern sich auch der ehrenamtlichen Arbeit in den Vereinen und Verbänden seines Heimatortes Harsum gewidmet. Am 17. Januar hat Heinrich Becker Senior bei bester Gesundheit und voller Tatkraft seinen 90. Geburtstag gefeiert. Sohn Henry, der seinen landwirtschaftlichen Betrieb mit den Waldungen bereits 1991 von ihm übernommen hatte, ist von der unermüdlichen Tatkraft seines Vaters begeistert: „Papa ist immer noch fit wie ein Turnschuh, wenn man bedenkt, was der sein ganzes Leben lang so geackert und bewegt hat.“ Noch heute helfe er beim Vorackern mit Pflug und Trecker auf den Feldern und greife selbst in der Erntezeit mit zu. Heinrich Becker wurde am 17. Januar 1931 in Harsum geboren, wo er auch die Volksschule besuchte. Im Alter von nur 14 Jahren arbeitete er mit auf dem Hof seines Vaters Johannes. Im Jahr 1949 besuchte er für ein Jahr eine Landwirtschaftsschule. „Bis 1958 wurden die Felder noch mit vier Pferden beackert“, erinnert sich Becker rückblickend. Erst danach sei der erste Trecker zum Einsatz gekommen. Auf dem Hof in der Mittelstraße 16 standen damals noch zehn Milchkühe im Stall. Außerdem wurden für den Eigenbedarf noch einige Schweine gemästet und zahlreiche Hühner gehalten. Im Jahr 1962 übernahm er nach der Hochzeit mit seiner Frau Gertrud eigenverantwortlich den Betrieb. Seit 1948 ist Becker treues Mitglied des Reit- und Fahrvereins Harsum, wo er in den 60er Jahren erfolgreichster Reiter bei Springprüfungen auf Bezirksebene war. Zu dieser Zeit ging es noch mit Trecker und Anhänger mit den Reitpferden zu Turnieren bis Soltau und Gifhorn. Seit 1950 ist er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, wo er ab 1972 für zwölf Jahre das Amt als Ortsbrandmeister bekleidete. In dieser Zeit erkämpfte und begleitete er den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses am Mahnhof. Zuvor war er zwölf Jahre stellvertretender Ortsbrandmeister und lange Jahre davor Gruppenführer. Von 1973 bis 1998 war Becker auch Vorsitzender der Jagdgenossenschaft und zehn Jahre Rechnungsführer der örtlichen Teilnehmergemeinschaft. Viele Jahre gehörte er dem Pfarrgemeinderat der katholischen Pfarrgemeinde St. Cäcilia Harsum und dem Kirchenvorstand an. Bis zur Auflösung des Männergesangvereins vor einige Jahren sang er über 60 Jahr im Chor den 1. Bass. Seit zehn Jahren ist Becker auch Mitglied des Heimatvereins. Seit über 25 Jahren hat der „Edelfan“ des SC Harsum so gut wie kein Heimspiel der 1. oder 2. Herren verpasst, obwohl er kein Vereinsmitglied ist. Bis zu Beginn der Corona-Krise traf er sich regelmäßig mit befreundeten Landwirte zum Kegeln in der Gaststätte Baule. „Mal sehen, was danach noch so kommt und machbar ist“, bedauert er die derzeitige Situation. Die geschäftlichen Dinge erledigt Heinrich Becker per Online-Banking von zu Hause aus. Das gilt auch für Doppelkopfrunden am Computer. Bis heute versorgt er jeden Morgen die beiden Pferde Finn und Lena seiner Schwiegertochter und füttert die acht Hühner, denn Eier hat Becker noch nie in seinem Leben gekauft. Die Arbeit im Gemüsegarten seines „Altenteilers“ steht im Frühjahr wieder auf dem Programm. Den Haushalt schmeißt er natürlich selbst, wo ihm ein Kater Gesellschaft leistet. Wegen Corona fällt die Geburtstagsfeier mit den drei Söhnen, einer Tochter, zehn Enkeln und zwei Urenkeln leider aus. Zum Geburtstag backte er aber wieder eine leckere Mokka-Sahne- Torte, die bei allen sehr begehrt ist. Das Rezept hat er von seiner im Jahr 2011 verstorbenen Frau übernommen. Die „Außer-Haus- Lieferung“ organisierten diesmal notgedrungen seine vier Kinder. Text und Foto: Hans-Theo Wiechens 93 % vertrauen auf einen starken Halt. Mit Deka-FondsSparplan können Sie auch bei Marktschwankungen entspannt bleiben. Mehr in Ihrer Sparkasse oder unter www.sparkasse-hgp.de/fondssparen und unter deka.de Unterschätzen Sie die Zukunft nicht. ✓ Regelmäßig sparen ✓ Schon ab 25 Euro ✓ Flexibel bleiben wir sind bald wieder für sie da! * Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen Wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Giro zentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten. Quelle Statistik: Onlinebefragung Institut Kantar im Auftrag der DekaBank, Mai 2020. * Quelle Auszeichnung: Capital-Heft 03/2020.

28. Januar 2021 HARSUMER RUNDSCHAU 7 Ein Einblick in die reiche Geschichte der Nordzucker-Fabrik: Seit 151 Jahren kommt Süßes aus Clauen Clauen/Machtsum (r). War Mitte der zweiten Hälfte des 19. Jahrunderts in der Region noch der Flachs die Hauptanbaufrucht für die Bauern, suchten diese nach neuen, größeren Gewinnmöglichkeiten. Einige Bauern trugen sich mit den Gedanken, wenn auch schwer, es mit der Zuckerrübe zu versuchen, und die Meinungen darüber waren geteilt. Und heute ist die Zuckerrübe in unserer Region mit die Hauptanbaufrucht aller Landwirte. Am 16. März 1869 fand die Gründungsversammlung der „Clauener-Zuckerfabrik“ statt, wo sich auch sofort der Machtsumer Halbspänner Franz Hartmann an der Gründung beteiligte. (Als Halbspänner bezeichnete man in der Agrargeschichte Nordwestdeutschlands einen leibeigenen Bauern, der in der dörflichen Hierarchie an zweiter Stelle stand.) Die erste Zuckerrüben- Kampag ne begann aber erst am 30. November 1869. So war es Franz Hartmann und sein Nachbar Josef Vollmer aus Machtsum, die mit Pferden gezogenen beladenen Rübenwagen als erstes durch das Fabriktor zwischen Clauen und Rautenberg fuhren. Die Zuckerrüben-Kampagne endete erst am 20. Februar 1870. Für die gegenwertige Rüben- Kampagne 20/21 geht Dr. Windt vom Rüben-Management der Fabrik in Clauen davon aus, dass die Zuckerrübenernte gut ausfällt. Der Zuckergehalt liegt mit 18,5 Prozent über den Durchschnitt. Zurück zur Zuckerrübe Gewiss brachte der Rübenanbau eine große Erschwerung und Ausweitung der Feldarbeit mit sich, so dass vor allem schon mit der Arbeit überlasteter Frauen die Lust verloren, und noch weiter Zuckerrüben anzubauen. Aber wenn dann das Rübengeld in Form von blanken Goldstücken auf den Tisch des Hauses gelegt wurde, waren alle Mühen und schweren Arbeiten vergessen, und es wurden im nächsten Jahr wieder Rüben angebaut. So waren auch zur damaligen Zeit Machtsums Landwirte in der damaligen Hauptstadt Berlin als relativ hohe Steuerzahler gut bekannt. Durch Boden-Bonitierungen 1938/39 fand man in der Machtsumer Feldmark, und auch Mölmer/Schellerter Gebiet den besten Ackerboden Deutschlands. Über 100 Bodenpunkte. Schwarzer, fetter Mutterboden – der ideale Zuckerrübenboden. Noch besser als in der Magdeburger Börde. Die HAZ berichtete 2004 über einem Bodengütebericht, das laut Tabelle des Landesamtes für Statistik mit einer sogenannten Ertragsmesszahl von durchschnittlich 95,4 Bodenpunkten das Harsumer Gebiet in ganz Niedersachsen einsamer Spitzenreiter ist. Mehr als 104 Punkte werden dabei in Machtsum erreicht. In der Gemeinde Ingeleben (Kreis Helmstedt) 89,99 Punkte, Schellerten 89,04 und Söhlde 88,88 Punkte. Der Zuckerrübenanbau trug auch zu einer veränderten und verbesserten Bodenkultur bei, zog verstärkten Anbau von Weizen nach sich und machte die Brache überflüssig. Ein weiterer großer Vorteil des Anbaus der Rüben war der Anfall bzw. Abfall der Rübenblätter, was wiederum vor allem zur Futtergrundlage für das Milchvieh verwendet wurde und so die Bauern ihre Viehbestände aufstockten und die Milch erzeugnisse im Dorf rapide in die Höhe schossen. Diese große Ertragssteigerung brachte eine gewaltige Mehrarbeit auf den Höfen mit sich, und lag mit auf den Schultern der Frauen. Denn die gesamte Milch musste im eigenen Haushalt rasch verarbeitet werden. Denn moderne Zentrifugen zur Verarbeitung gab es ja zu dieser Zeit nicht. Der Milchanfall lag in Machtsum um die 1870er Jahre bei 3.000 Litern täglich. Die Milch wurde dann von den Frauen im „Stampfverfahren“ zur Butter hergestellt. Die Butter musste anschließend in Kiepen geladen und zur Stadt für den Verkauf auf dem Markt transportiert werden. Heute gibt es schon seit vielen Jahren keine Kühe mehr im Ort. Um den Frauen diese schwere Arbeit abzunehmen, entschloss sich Franz Hartmann 1884 auf seinem Grundstück in Machtsum (heute Molkereistraße 9 +11) eine Molkereigenossenschaft zu bauen bzw. zu gründen. Bis 1938 diente sie für 54 Jahre der heimischen Landwirtschaft. Durch geringere Milchanlieferung fehlte das Geld für eine Modernisierung. Die Milch wurde seitdem zur Zentralmolkerei nach Hildesheim geliefert. 1962 wurde die Molkerei mit dem riesigen Fabrikschornstein in der Molkereistraße abgerissen; das Gelände wurde neubebaut. Das Molkereihaus, das heute noch vorhanden ist, wurde vermietet und später verkauft. Quelle: Bezogen aus alten Niederschriften über Machtsum. Absatz 3: Dr. Wind; Zuckerfabrik Clauen. Text und Foto: Bernward Jarzembski Frauböse Malermeisterbetrieb Wir Wir bieten bieten sämtliche sämtliche Maler- Maler- und Lackierer und Lackierer Leistungen von der Planung bis zur Ausführung. Leistungen von der Planung bis zur Ausführung. 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